„Die kleine Prinz“ an der IGS

Was war denn am Dienstagabend in der Schule los? Das fragten sich viele und darauf gibt es auch eine einfache Antwort.

Das Wahlpflichtfach „Darstellendes Spiel“ des Jahrgangs 8 führte im Foyer des A-Baus um 19.30 Uhr ein kleines Theater namens ,,Die kleine Prinz“ auf.

In dem Theaterstück geht es um Folgendes: In einem Mainzer Hotel erlebt ein junges Mädchen die Eigenarten der erwachsenen Hotelgäste. Analog zur Geschichte ,,Der kleine Prinz“ von Antonine de Saint-Exupery staunt die Hauptdarstellerin Hannah Auer über deren scheinbar sinnlose Handlung. Anders als im ,,Kleinen Prinzen“ verändern die Weggefährten im Hotel teilweise ihre Grundeinstellungen und beginnen die Welt mit anderen Augen zu sehen. Mit anderen Augen? Nein – es passiert noch mehr. Manche beginnen die Welt mit ihrem Herzen zu sehen.

Die SV machte den Verkauf von Getränken und Speisen und die Technik-AG sorgte mit Musik und Lichteffekten für gute Stimmung.

Die Spenden gingen an eine Schülerin unserer Schule, deren Familie in letzter Zeit viele Sorgen hatten, da sie durch einen Hausbrand fast alles verloren haben.

PET Interview

Preliminary English Test auf dem Sprachniveau 1 von der University of Cambridge, diesen Test haben 15 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 unserer IGS Mainz-Hechtsheim mit Bravour bestanden. Die 15 Jugendlichen besuchten eineinhalb Jahre lang, d.h. von der neunten bis zu zehnten Klasse, die freiwillige PET-AG von Frau Geiss, um sich bestmöglich auf den schweren Test vorzubereiten.

In der neunten Klasse trafen sie sich einmal die Woche und übten hauptsächlich die Aussprache und richtige Satzstellung. Das erste Halbjahr der Zehnten wurde dann intensiver genutzt, denn sie kamen für zwei Stunden nachmittags in die Schule. Dort übten sie mit Prüfungsarbeitsblätter. Bei dem Test wurden die Fähigkeiten Reading, Writting, Listing Comprehension und Speaking abgefragt. Am Freitag, den 9. Dezember 2016, war es soweit und alle sind gemeinsam zur Volkshochschule in Mainz gegangen, um dort ihre Prüfung zu absolvieren. An diesem Tag hatten sie ihre mündliche Prüfung mit einem weiterem Partner für 20 Minuten. Am Samstag hatten sie jeweils für das Lese- und Schreibeverstehen 1 1/2 Stunden und für das Hörverstehen 30 Minuten Zeit. Um an diesem Test teilzunehmen, muss man 103€ zahlen.

Am 23. März 2017 überreichte Herr Strupp allen feierlich die Urkunden und gratulierte jedem einzelnen. Auf die Frage ,,Bringt euch der Test etwas für Zukunft?“ waren sich fast alle einig und antworteten mit „Ja“. Denn, wenn man ins Ausland gehen möchte oder sich bewirbt, sieht so eine Urkunde auf einer Bewerbung immer gut aus. Zudem mussten sie weder lernen noch Hausaufgaben für die AG machen, es war ein stressfreies Lernen  in der Schule. Im Endeffekt war die Prüfung auch nicht besonders schwer und alle würden es weiterempfehlen.

Orchesterfahrt

Vom 15.03.17 bis zum 17.03.17 fand die diesjährige Orchesterfahrt statt. Das Orchester unter der Leitung von Frau Schweiger, die Gruppe „Jeder kann Musik“ unter der Leitung von Frau Müller, das Streicherensemble unter der Leitung von Herrn Bracko und der „Chorazon“ unter der Leitung von Herrn Stumpf nahmen daran mit viel Freude teil.

Um 8.00 Uhr trafen sich alle teilnehmenden Schüler und Schülerinnen mit den Lehrern im Foyer des Neubaus. Anschließend liefen alle gemeinsam zur Bushaltestelle am Dornsheimer Weg. Dort warteten sie auf den Reisebus, der sie zur Jugendherberge auf der Wasserkuppe brachte. Trotz der langen Fahrt ging die gute Stimmung nicht verloren, da sie aktuelle Songs sangen. Auf der Wasserkuppe angekommen packten alle die Instrumente aus, lagerten sie kurz zwischen, um sich dann in einem großen Raum wieder zu treffen und dort die Einteilung der Zimmer und der Proberäume zu machen. Jede Musikgruppe hatte ihren eigenen Raum, in dem sie in den weiteren Tagen probte. Am Donnerstag hatte das Orchester und das Streicherensemble sogar einen Auftritt vor dem Touristen-Informationsbüro. Am Abend zeigten dann alle Musikgruppen, was sie inzwischen gelernt hatten. Doch es wurde nicht nur gelernt; da auf der Wasserkuppe noch Schnee lag, konnten alle Teilnehmer Schneeballschlachten machen. In der Freizeit konnte man auch mit Herrn Bracko eine Wanderung um den „Pferdskopfberg“ herum an einen See unternehmen. Wer Lust hatte, konnte auch zum Sommerrodeln gehen.

Am Freitag Mittag fuhren dann wieder alle Teilnehmer mit einem tollen Busfahrer in einem großen Doppeldeckerbus zurrück in die Schule. Ich bin mir sicher, dass die Schüler und Schülerinnen die tolle Fahrt und die schöne Aussicht von den Bergen noch lange in Erinnerung behalten werden.

 

Besuch des NaT-Labs an der Uni Mainz

Die Klasse 9d war gemeinsam mit Frau Völpel und Frau Schimmele am Montag, den 13. März 2017, im NaT-Lab in Mainz. Alle weiteren Klassen des Jahrgangs 9 werden im Rahmen des Chemieunterrichtes ebenfalls das NaT-Lab besuchen. Hier können  Experimente durchgeführt werden, die man so in der Schule nicht machen kann.

Dort angekommen bekamen wir eine kurze Sicherheitseinweisung, um in das Labor hinein zu kommen. Wir alle mussten Laborkittel und Schutzbrillen tragen und durften diese erst wieder ausziehen, wenn wir den Raum verlassen haben. Wir wurden in sechs Kleingruppen mit jeweils 4-5 Personen eingeteilt, um so besser arbeiten zu können. Jede Gruppe hatte einen eigenen Mentor, der uns durch die Experimente begleitete und uns half.

Als erstes führten wir einen Versuch zur Reaktion von Magnesium und Iod durch. Wir erhitzten das Iod und es bildete sich ein lilafarbenes Gas. Danach wurde Magnesium erhitzt und das lilafarbene Gas verblasste langsam. Das war ein spannendes Experiment, doch das beste Experiment war folgendes: In der ersten Durchführung haben wir aus der Lösung Salz gewonnen, in dem wir die Flüssigkeit unter einen Bunsenbrenner gehalten haben und somit das Wasser verdampft ist. Das Salz blieb übrig. Nun wollten wir wissen, welches Salz wir dort erhalten haben. Um das herauszufinden, testeten wir drei andere Salze, indem wir beim Verbrennen der Salze auf die Farbe der Flammen achteten. Beim Kaliumchlorid wurde die Flamme hell-violett, beim Strontiumchlorid rot und beim Natriumchlorid orange bis gelb,. Nun mussten wir nur noch unser erhaltenes Salz über die Flamme halten. So haben wir herausgefunden, dass es Strontiumchlorid war, da die Flamme beim Verbrennen rot wurde. Ich fande das Experiment am spannendsten, da wir so viel selbst machen durften und die Flammen so ungewöhnlich aussahen (leider erkennt man dies nicht so gut auf den Bildern). So gegen 10:45 Uhr hatten wir eine kleine 15-minütige Pause, um etwas essen und trinken zu können, da man das nicht im Labor darf. Danach experimentierten wir wieder weiter. Leider mussten wir um 12:30 Uhr gehen.

Der Ausflug war sehr spannend, da man viele Experimente durchführen konnte. Zudem war es hilfreich, da man durch das praktische Arbeiten viel mehr verstanden hat und Teile der Versuche wir im Chemie Unterricht brauchen werden. Ich kann das NaT-Lab jedem weiter empfehlen, der sich ein wenig für Chemie interessiert.

Unser Pausenverkauf

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Fastnachtsparty an unseren IGS

An dem Freitag nach Altweiberfastnacht startet wie jedes Jahr hier in Mainz-Hechtsheim eine große Party für die Kleinen. Pünktlich um 10:11 Uhr laufen sämtliche Hechtsheimer Kitas, Kindergärten und Grundschulen sowie die Jahrgänge 5 und 6 unsrer IGS los. Gemeinsam bilden sie den Kindermaskenzug Mainz-Hechtsheim.

Auch für die anderen Jahrgänge fand eine Fastnachtsfeier statt. Zum ersten Mal in der Geschichte der IGS Mainz-Hechtsheim fand sie klassenübergreifend statt. Jeder Jahrgang war selbstständig für die Organisation und Umsetzung der Party verantwortlich. Dabei haben ihnen die Schülervertretung und die Jahrgangssprecher zur Verfügung gestanden. Die Jahrgänge haben viele Projekte erfolgreich auf die Beine gestellt. So hat der Jahrgang 12 zum Beispiel ab der 3. Stunde ein gemeinsames Frühstück veranstaltet. Der Jahrgang 11 hat in den Stammkursräumen verschiedene Angebote aufgebaut, z.B. konnte man in einem Raum Wii spielen, in einem anderen gemeinsam frühstücken und vieles mehr. Die Technik-AG hat jedem Flur eine Musikanlage zur Verfügung gestellt, die besonders im Erdgeschoss des B-Baus sehr gut bei allen Partywütigen angekommen ist. Gegen 12:30 Uhr startete eine Polonaise mit allen Schülerinnen und Schülern durch die ganze Schule.

Wie fandet ihr die Fastnachtsparty an unserer IGS? Hinterlasst eure Meinungen in den Kommentaren!

Kinder- und Jugendmaskenumzug in Hechtsheim

Am 24.2.2017 fand der Hechtsheimer Kinder- und Jugendmaskenumzug statt. Der Zug startete auf unserem Schulhof, führte einmal quer durch den Hechtsheimer Ortskern und endete wieder auf unserem Schulhof.

Die Bläserklasse des Jahrgangs 6 und das Orchester begleiteten den Umzug mit den Liedern: „Rucki Zucki“, „Louie Louie“, „Jungle“ und „Einer geht noch“. Sie brachten so eine gute Stimmung in den Zug. Außerdem liefen die 5. Klassen der IGS Mainz-Hechtsheim, die ersten, zweiten, dritten und vierten Klassen der Hechtsheimer Grundschule und der Hechtsheimer Kindergarten mit. Die Kindergartenkinder waren als Bäume, Buntstifte und als Pizza-Taxis verkleidet. Die Fünftklässer hatten das Motto „Weltraum“. Auch die Lehrer hatten sich lustig verkleidet und gingen zum Beispiel als Zauberer, Ägypter oder als Supergirl. Außerdem gab es auch eine Konfettikanone. Es wurde im Vergleich zu den anderen Jahren mehr Süßigkeiten geworfen, was uns natürlich sehr gefreut hat. Nach dem Zug machten alle Schüler unserer Schule auf dem Pausenhof eine große Polonaise. Das war mal wieder ein tolles Erlebnis!

Fastnacht an der IGS Mainz-Hechtsheim

Helau Ihr Narren!

Ab Altweiberdonnerstag steht ganz Mainz Kopf und die närrischen Tage beginnen. Auch an unserer Schule gibt es einen besonderen Ablauf am Freitag, den 25.02.17:

1. + 2. Stunde: Unterricht laut Stundenplan

3. + 4. Stunde: Klassen-/ Kursrat mit Programm in der eigenen Klasse /Stammkurs

5. + 6. Stunde: Jahrgangsfeier auf dem jeweiligen Jahrgangsflur und eine Überraschung der SV

Wir sind gespannt und freuen uns auf eine schöne Feier und tolle Kostüme!

Drogenpräventation 2017

Am 07.03.2017 fand die alljährliche Drogenpräventation der 9. Klasse statt. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler von Polizeibeamten darüber informiert, was passiert wenn man Drogen (vor allem im Straßenverkehr) konsumiert. Es gab auch viele Informationen über die verschiedenen Drogearten und deren Wirkungen.

Drogen sind in Deutschland seit 1971 verboten, werden aber leider noch immer verkauft und konsumiert. Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen man das sogennante Medizinische Cannabis von einem Azrt verschrieben bekommt (z.B. bei chronischen Schmerzen, Multiple Sklerose, ADHS, dem Tourette-Syndrom und bei depressiven Störungen).

2014 wurden 1409 Fahrten unter Drogeneinfluss von der Polizei registriert. Im darafuffolgenden Jahr waren es schon 2537. Diese werden den Autofahrern immer wieder zum Verhängnis, wie zum Beispiel 2004, als ein 20-jähriger Mann unter Drogeneinfluss mit seinem 16-jährigen Freund auf der Landstraße in Richtung Mainz-Ebersheim frontal gegen einen Baum fuhr. Bei diesem Unfall wurde der Beifahrer getötet, der Fahrer überlebte schwer verletzt.

Auch an einem Drogenschnelltest durften wir teilnehmen. Man musste sich auf ein Bein stellen und seine Arme ausgestreckt nach vorne halten, seinen Kopf in den Nacken legen und die Augen schließen. Wer dabei das Gleichgewicht verliert, hat sehr wahrscheinlich Drogen konsumiert. Diese Tests werden auch bei Verkehrskontrollen im Straßenverkehr angewendet. Wenn sich eine Person verdächtig verhält, können die Polizisten das Auto stilllegen und den Fahrer oder die Fahrerrin mit zur nächsten Diesntstelle nehmen und eine weitere Untersuchung anordnen. Die Polzisten zeigten uns auch einen Urintest, mit dem man Drogen nachweisen kann.

Ein AUGENblick im Biologie-Unterricht

Der E2-Kurs Biologie aus der 9d hat unter der Leitung von Herr Schmid am Montag, den 06. Februar 2017, Schweineaugen seziert.

Nach langem Nachfragen durften wir endlich sezieren, das Ganze passte sehr gut zu unserem derzeitigem Thema: ,,Sinne – Das Auge“. Die insgesamt 16 Schweineaugen wurden an uns verteilt, die wir in Partnerarbeit gemeinsam präparieren durften. Aber nicht jeder wollte das, diese haben ihren Mitschülern trotzdem aufmerksam zugeschaut.

Auf einem gesonderten Aufgabenblatt wurde Schritt für Schritt erklärt, wie man am besten vorgeht. Als erstes zogen wir uns Handschuhe an, damit unsere Finger vor Verletzungen geschützt sind. Das Präparierbesteck ist nämlich sehr scharf. Dann mussten wir die überschüssigen Augenmuskeln rund um das Auge entfernen, um dieses dann mit dem Modell zu vergleichen. Wir kamen zu dem Schluss, dass es dem Original hinsichtlich des Aufbaus und des Aussehens sehr ähnlich ist. Daraufhin kam das Skalpell zum Einsatz, vorsichtig schnitten wir in die Lederhaut (äußere Schicht des Auges) ein. Das sollten wir behutsam machen, da wir ansonsten den Glaskörper verletzten könnten. Mit der Schere schnitten wir das Auge in zwei Teile und konnten somit die Linse und den Glaskörper entnehmen. Zum Schluss trennten wir sie und verglichen es wiederum mit dem Modell.

Mit dieser praktischen Übung konnten wir den Aufbau des Auges deutlicher und besser verstehen. Als Herr Schmied die Schweineaugen auspackte, bekamen manchen, unter anderem auch ich, ein Ekelgefühl. Man sieht ja nicht alle Tage ein Schweineauge. Ich betrachtete mir es erstmal genauer und fand, dass es nach rohem Fleisch roch. Durch mein anfängliches Ekelgefühl überließ ich meiner Partnerin die Präparation, doch schnell stellte sich heraus, dass ich helfen musste. Somit hielt ich das Auge mit einer Pinzette fest und sie durfte die überschüssigen Augenmuskeln mit der Schere wegschneiden. Langsam verlor ich meinen Ekel und hielte das Auge auch mit der Hand fest. Es fühlte sich sehr gummiartig an. Als wir die Lederhaut aufschneiden mussten, gab es einen gewissen Widerstand. Schlussendlich hätte ich mich geärgert, wenn ich nicht mitgemacht hätte, da es eine neue, spannende Erfahrung war, die uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.