Lesung von Eva Menasse

Am 17.10.2019 wurden die Deutsch-LKs der Jahrgangsstufen 11-13 zu einer „freiwilligen“ Autorenlesung der Mainzer Stadtschreiberin Eva Menasse verpflichtet. Durch die Verpflichtung kamen leider zu viele Schüler und einige Interessierte mussten nachhause geschickt werden, da für sie kein Platz mehr war.                                     Alle, die einen Platz fanden, erhielten für nur 2€ einen Einblick in das neueste Buch „Tiere für Fortgeschrittene“ und konnten ihre Fragen loswerden, die die Autorin gerne beantwortete.                                                                                                                  Auf die Frage, wie sie auf die Themen ihrer Erzählungen kommt, antwortete sie beispielsweise, dass sie über längere Zeit interessante und kuriose Tiermeldungen sammelte und aus ihren Gedanken dazu Geschichten schrieb.                                  Eine ihrer Geschichten wurde von dieser Meldung inspiriert:                                        Vor einem Aquarium in Wien brach ein Feuer aus, die Flammen stachen so hoch, dass die Entlüftungsschächte, die zum Haibecken führen, mit giftigen Dämpfen durchflutet wurden.                                                                                                                       Durch die Dämpfe, die ins Becken gelangten, starben trotz Bemühungen des Direktors und dem Einsatz mehrerer Taucher, die die Haie durch Sauerstoffmasken künstlich beatmeten, 4 von 10 Haien.                                                                                           Die Autorin fand es erschreckend, dass sie im ersten Moment über den Artikel lachte.                                                                                                                             Als sie danach ihre Reaktion analysierte, merkte sie, dass die Geschichte ihr und anderen nur nicht nah ging, da es sich ja „nur“ um Haie handele.                         Daraufhin schrieb sie eine Erzählung, in der ein kleiner Junge diskriminiert und gemobbt wird und sich fast keiner dafür interessiert.                                           Insgesamt besteht ihr Buch aus acht Erzählungen, also fiktiven Geschichten, die sie auf 320 Seiten erzählt.                                                                                                          Die 49-Jährige Wienerin erhielt dieses Jahr den Preis „Mainzer Stadtschreiberin“, der von den Fernsehsendern ZDF und 3sat vergeben wird.                                                 Zu dem Preis gehören nicht nur die 12.500€ Preisgeld, sondern auch das einjährige Wohnrecht in einer Wohnung im Gutenbergmuseum.                                                  Dies nimmt E. Menasse allerdings nur in Anspruch, wenn sie Termine in Mainz und Umgebung hat.                                                                                                          Zudem wird erwartet, dass der Preisträger eine Dokumentation über ein selbst gewähltes Thema dreht.                                                                                               Zum Schluss möchte ich noch ein großes Dankeschön an Frau Dr. Oeldorf aussprechen, denn ohne ihr Engagement hätte diese Lesung wohl nicht stattgefunden.

 

Vorlesung über unsere Namensgeberin

Der Geschichtsleistungskurs aus dem 12er Jahrgang veranstaltet am 13.02. eine Vorlesung über die Schriftstücke der Auguste Cornelius, die auch die Namensgeberin unserer Schule ist. Es werden alte Briefe von ihr vorgelesen.

Auguste Cornelius wurde am 17. Juli 1826 als Tochter des Schauschspielpaares Carl und Frederike Cornelius geboren. Sie war die kleine Schwester von Carl Adolf Cornelius (Historiker) und Peter Cornelius (Schauspieler). Sie verbrachte ihre Kindheit in Darmstadt und ihre Schulzeit in Wiesbaden, sowie Mainz. Die Schrifstellerin wollte erst Sängerin werden, doch durch ein lang anhaltendes Fieber verlor sie die Kraft zum Singen und wurde darauf Schrifstellerin. Sie veröffentlichte mehrere Bürcher unter ihrem Pseudonym Paul Dido. Sie schrieb von 1865 bis 1877 Dramen, im Jahre 1884 veröffentlichte sie einen Gedichtband und von 1885 bis zu ihrem Tod, im Jahre 1891 schrieb sie Kinder- und Jugendbücher.

Die Werke „Die blinde Frau“ (1866), „Die erkannten Götter“ (1867), „König und Dichter“ (1868) und „Platen in Venidig“ (1896) waren ihre ersten Werke und sind auch am meisten bekannt.

Der Vorlesewettbewerb

Am siebten Dezember fand der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbes in unserer Bücherei statt. Gewonnen hat Livi Porth aus der 6d mit dem Buch „Alea Aquarus der Ruf des Wassers“ von Tanya Stewner. Der Fremdtext war aus dem Buch „Lil April“. In der Jury saßen Frau Ferdinand, Tom Himmelstein, Frau Jaeger, Herr Eger und Herr Strupp. Vorgelesen haben Livi Porth aus der Klasse 6d, Vertreterin Klara Pantlem aus der Klasse  6a, Canel Brkvuc aus der Klasse 6b und Lisa Fee Hergesell aus der Klasse 6c. Alle waren sehr gespannt das was die Leser als nächstes vorlesen. Livi hat aus dem Buch „Alea Aquarius der Ruf des Wassers“ von Tanya Stewner vorgelesen. Klara hat aus dem Buch „Vanilla aus der Coladose“ vorgelesen. Der Autor von diesem Buch ist Eva Hierteis. Lisa Fee hat aus Jo Pestums Buch „Eine böse Wheinachtsüberaschung“ vorgelesen. Canel hat aus dem Buch „Der Clan der Wölfe Knochenmagie“ von Kathryn Lasky vorgelesen.  Es waren auch 12 Fünftklässler und 16 Sechstklässler in der Bibliothek als Zuschauer.

Die Autorin Stephanie Gessner war der Ehrengast und wir durften ihr Fragen stellen.

Frage: „Wie kamen Sie zu den Einband?“

Antwort: „Ich habe dazu nichts beigetragen, denn der Verlag macht die Einbände.“

Frage: „Was ist ihr Lieblingsbuch aus der Reihe?“

Antwort: „Im Grunde mag ich alle Bücher.“

Frage: „Wie lange brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?“

Antwort: „Also ich brauche nicht so lange, um ein Buch zu schreiben. Jemand ließt sich danach das Buch sorgfältig durch und korrigiert danach die Fehler. Nachdem dieser das Buch gelesen hat, liest sich das ganze Buch ein Korrektor durch, der auf die Grammatik achtet. Ich habe bis jetzt kein Buch zurück bekommen, das keine Fehler hatte.“

Frage: „Ist das Buch für Mädchen, Jungs oder beide Geschlechter?“

Antwort: „Das Buch lesen halt eher Mädchen als Jungs. Wiederum kam es aber auch vor, dass Jungs das Buch gelesen haben und gesagt haben, dass ihnen das Buch sehr gefallen hat.“

Der Weihnachtsbasar des 10. Jahrgangs

Am Tag der Information hat der zehner Jahrgang zum ersten Mal an dieser Schule einen Weihnachtsbasar veranstaltet. Dabei haben die Klassen A, B, C und D jeweils etwas Anderes angeboten. Die A hat Kinderschminken, selbstgemachte Backmischungen und Bilder aus dem Kunstunterricht verkauft. Die B hat Weihnachtskarten angeboten, die C hat selbstgebackene  Lebkuchenhäuser, Lebkuchenmänner, Kekshäuser, sowie Schokokrossies verkauft und D hat ebenfalls Backmischungen, aber auch Weinachtsdekoration angeboten. Alle Klassen haben einen guten Umsatz gemacht. Das Herstellen der Waren war zwar aufwendig, aber der Verkauf sowie die Vorbereitung haben Spaß gemacht. Der Weihnachtsbasar stand vor dem hinteren neuen Musikraum im Erdgeschoss. Die Schule würde sich freuen, wenn der Weihnachtsbasar zu einer neuen Tradition werden könnte.

Eure Jahrgangssprecher und Jahrgangssprecherinnen 18/19

Um den Kontakt zwischen den Schülern und Schülerinnen zu vereinfachen, hat jeder Jahrgang zwei Jahrgangsprecher/innen für ein Schuljahr. Sie können euch bei kleineren Problemen helfen, leiten Vorschläge, Ideen oder größere Probleme an das SV-Team weiter und organisieren interne Jahrgangssituationen. Außerdem stehen sie im engen Kontaktaustausch mit dem SV-Team und helfen an großen Schulveranstaltungen gerne aus.

  1. Reihe (von l.n.r.): Beatrice Battafara (7a), Tara Garzinsky (5a), Alvin Kolta (6b), Luis Felmor (7d), Matej Juric (5d), Jakob Seeberger (6b), Anna Schröder (Schülersprecherin; 11SK)
  2. Reihe (von l.n.r.): Ayman Yamado (8d), Lina Kalai (9b), Jan Salz (8d), Franzi Deisz (9a), Kyleen Kaiser (10d), Holly Christ (SV-Team; 10b), Leonie Strohm (SV-Team; 10b)
  3. Reihe (von l.n.r.): Otto Steinke (11SK), Lukas Kalkum (Schülersprecher; 11SK), Lionel Ndongala (10b), Tom Himmelstein (11EK), Jacqueline De Witte (12SK), Nadia Geiger (12EK), Sophie Müller (13Bio), Luke Wilhelm (13E)

 

Ausflug zum Tanztheaterstück „Krawall im Kopf“

Am 17.10.2018 sind die Klassen 6a und 6c, von der zweiten bis vierten Stunde, zum Mainzer Staatstheater ins Stück „Krawall im Kopf“ gefahren.

In dem Stück ging es darum, dass die Schauspieler ihre Emotionen durch das Tanzen zeigen. Die Moderation wurde von Benoit, Christel, Eliana, Jorge, Maddy und Nora übernommen. Sie tanzten in Gruppen oder auch einzeln. Durch die Lautsprecher wurden die Tänzer vorgestellt, außer Nora, weil sie sich vorgedrängelt hatte. Aber sie wurde vom Stück selbst vorgestellt. Sie hat sehr verrückt getanzt. Die Tänzer hatten einzelne Geschichten, die sie selbst vorstellten. Der Auftritt war sehr überraschend und abwechslungsreich. Am Ende tanzten sie sehr verschieden, zum Beispiel war einer zu weiblich oder eine andere zu stark. Sie waren alle unterschiedlich und es sind am Ende dann doch Freundschaften entstanden.

Es hat aber nicht jedem gefallen. Die Musikauswahl hat nicht jerdermanns Geschmack getroffen. Die Schauspieler haben überzeugend gespielt. Wir würden das Theaterstück weiter empfehlen, weil es witzig war.

von Sophie Westphal und Leon Claus

Wahlpflichtfach Musikaktiv

Montags, von 10.00 bis 11.30 Uhr, und Mittwochs, von 11.50 bis 13.20 Uhr, findet für den Jahrgang 6 immer das Wahlpflichtfach Musikaktiv statt. Dort lernen wir z.B. was ein Takt ist oder wie wir ein Instrument spielen. Außerdem üben wir manchmal am Klavier, Schlagzeug, an den Bongos, am Metallophon, Xylophon und an den kleinen Glockenspiele. Wir hören auch meistens Musik. Wir finden, dass Musikaktiv sehr viel Spaß macht. Wir bekommen auch fast immer Liedblätter, mit denen wir Singübungen oder rhythmisches Klatschen erlernen. Als Lehrerin haben wir Frau Gutjahr. Wir müssen das Liedblatt für eine Kursarbeit lernen, sodass wir den Takt auswendig klatschen können. Wenn man es kann, ist es ganz leicht. Wenn wir mal nicht das Dirigieren üben, dürfen wir auch Lieder selber aussuchen. Zum Beispiel haben wir die Lieder „Lieblingsmensch“ und „Nur eine Chance“ gehört. Dazu können wir, wenn wir wollen, dazu mit Instrumenten spielen. Wenn unsere Lehrerin Noten dabei hat, dann hören wir dieses Lied und spielen dazu. Wenn unsere Lehrerin keine Noten dabei hat, dann probieren wir auf den Instrumenten aus, was am besten zu diesem Lied passt.

4D-Schwarzlicht-Minigolf mit der 10c

Am 28.09.2018 hatte die 10c ihren Wandertag gemacht und ist Schwarzlicht-Minigolf in Mombach spielen gegangen.

Der Minigolfpakur ,,Glow Zone“ wird mit Schwarzlicht bestrahlt und wer möchte, kann eine Brille tragen, die alles in 4D zeigt. Dadurch wird das Spiel interresanter, aber auch schwieriger. Die Wände und die Bahnen sind selbst auch ziemlich cool gestaltet. Es sind immer vier bis fünf Bahnen in einem Raum. Diese sind durch Vorhänge getrennt. Jeder Raum ist anders gestaltet und bekommt über Lautsprecher einen eigenen Sound hinzu, was das Ganze noch intereassnter und lebhafter darstellt. Essen und Trinken gibt´s zu kaufen, ist aber teuer. Sonst ist alles sehr empfehlenswert.

Das 4D-Schwarzlicht-Minigolf ,,Glow Zone“ ist in Mainz-Mombach in der Mombacher Straße 76A,  im 1. OG des Hauses „Bowling Room“.

 

Neuer Vertretungslehrer für alle Fächer

Herr Rademacher ist Vertretungslehrer von der 5. bis zur 10. Klasse und hat eine auffällige, wechselnde Haarfarbe.

Wie alt sind Sie?

Ich bin 27 Jahre alt.

Wie lange sind Sie schon an unserer Schule?

Seit einem Jahr bin ich an dieser Schule.

Welche Aufgaben haben Sie an unserer Schule?

Ich bin Vertretungslehrer für alle Fächer und Englischlehrer.

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Die drei Groschenoper

Am 27.09. hat der 13er DS-Kurs ,,Die drei Groschenoper“ von Bertolt Brecht aufgeführt. Diese Oper ähnelt einem Musical, da der Zuschauer nicht nur mit schauspielerischen Einlagen, sondern auch mit  Gesangseinlagen imponiert wird.

Die 13er haben eine sehr gute Leistung abgelegt und das obwohl sie nur 6-8 Wochen Zeit für die Proben hatten. Die Hauptrolle McHeath wurde von Tizian Kuhlmann gespielt, Tiger Brown von Adrian Hepp und Mr. Peachum von René Pfeifer.

In dem Stück geht es um einen Verbrecher, der McHeath/Mackie Messer heißt und im Geheimen die Tochter Polly, des Bettlerkönigs (Mr. Peachum), heiratet. Als dieser das herausfindet ist er alles andere als begeistert und stellt den Polizisten Tiger Brown, der auch ein alter Freund von Mackie Messer ist, vor die Wahl: Entweder er verhaftet Mackie Messer und lässt ihn hinrichten oder Mr. Peachum schickt tausende von Bettlern zur Krönung der neuen Königin und lässt sie, als die schlimmste Krönung, in die Geschichte eingehen. Allerdings hat sich Peachums Frau darum gekümmert, dass die Huren, die Mackie Messer regelmäßig besucht, ihn bei der Polizei verraten sobald er dort auftaucht. So geschieht es und Mackie Messer wird ins Gefängnis gesperrt. Doch er bleibt dort nicht lange, denn er wird von seiner zweiten Frau, die die Tochter von Brown und zudem auch schwanger ist, wieder freigelassen. Allerdings begibt er sich direkt wieder zu den Huren und wird nochmals von ihnen verraten. Er soll hingerichtet werden, aber glücklicherweise kommt es nicht so weit. Ein Bote der Königin taucht auf und verkündet, dass die Königin ihn freigesprochen und in den Adelsstand erhoben hat. Zudem bekommt er eine Villa und eine beträchtliche Summe geschenkt.

Das Bühnenbild, das vom 11er-Kunst-LK gestaltet wurde, war sehr gelungen. Für die Puffszene wurde extra ein Bett gestaltet und auch sonst war es sehr kreativ, aber schlicht gestaltet.