Vorlesung über unsere Namensgeberin

Der Geschichtsleistungskurs aus dem 12er Jahrgang veranstaltet am 13.02. eine Vorlesung über die Schriftstücke der Auguste Cornelius, die auch die Namensgeberin unserer Schule ist. Es werden alte Briefe von ihr vorgelesen.

Auguste Cornelius wurde am 17. Juli 1826 als Tochter des Schauschspielpaares Carl und Frederike Cornelius geboren. Sie war die kleine Schwester von Carl Adolf Cornelius (Historiker) und Peter Cornelius (Schauspieler). Sie verbrachte ihre Kindheit in Darmstadt und ihre Schulzeit in Wiesbaden, sowie Mainz. Die Schrifstellerin wollte erst Sängerin werden, doch durch ein lang anhaltendes Fieber verlor sie die Kraft zum Singen und wurde darauf Schrifstellerin. Sie veröffentlichte mehrere Bürcher unter ihrem Pseudonym Paul Dido. Sie schrieb von 1865 bis 1877 Dramen, im Jahre 1884 veröffentlichte sie einen Gedichtband und von 1885 bis zu ihrem Tod, im Jahre 1891 schrieb sie Kinder- und Jugendbücher.

Die Werke „Die blinde Frau“ (1866), „Die erkannten Götter“ (1867), „König und Dichter“ (1868) und „Platen in Venidig“ (1896) waren ihre ersten Werke und sind auch am meisten bekannt.