IGS unterwegs

Hier finde ihr alle unsere aktuellen Beiträge zum Thema „IGS unterwegs„!


Kennst du Floorball?

 Floorball ist eine Sportart aus Schweden .Sie ist ähnlich wie Eishokey, nur ohne Eis und wird mit Schutzbrille, Kunststoffschläger und einem Ball gespielt. In Deutschland ist Floorball noch sehr unbekannt. Meinen Verein gibt es seit 2004, den dazugehörigen Namen, die „Hechtsheimer Pikes“, erst seit März 2016.

Ausgestattet mit jede Menge Kampfgeist haben wir uns den 1. Platz bei den SchrieseOpen 2015, einem deutschlandweiten Tunier, ergattert .Die Hechtsheimer Pikes bieten als erster Verein überhaupt in Rheinland-Pfalz „Outdoor“-Floorball an. Ér hat hierzu auf dem Markt völlig neu entwickelte Schläger, Bälle und Tore in Schweden bestellt. Ein Spiel dauert 30 MInuten, aber nicht alle 15 Spieler stehen auf dem Feld. Alle zwei Minuten wechseln sich drei oder vier Spieler ab, weil Floorball ein sehr schnelles Spiel ist. Der Torwart bleibt immer auf dem Feld.  

Gespielt und trainiert wird jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr im Volkspark auf der neu asphaltierten „Rollschuhbahn“. Außerdem gibt es noch ein „Indoor“-Training. In den letzten Sommerferien haben die Floorballgruppen das 1. Mainzer Outdoor-Floorball ausprobieren können. Mir macht Floorball großen Spaß und Freude. Am wichtigsten sind dabei Schnelligkeit, Kondition und die Ballführung. Du hast Interesse? Toll, unser Team freut sich immer über neue Mitglieder.

  


Ausflug des Jahrgangs 7 in die Mainzer Synagoge

Am Freitag, den 13. Januar 2017, statteten wir, der  7. Jahrgang, der jüdischen Synagoge einen Besuch ab. Den Ausflug machten wir im Rahmen des Religionsunterrichts. Als wir ankamen, mussten wir eine Kapuze, Mütze oder Kippa aufsetzen, um hinein zu dürfen. Nach ungefähr fünf Minuten gingen wir in den Gebetsraum und haben uns hingesetzt. Dort hat uns ein Vertreter der Synagoge erklärt, dass es eine Tora gibt, die eine Art Bibel oder Gebetsbuch ist. Die Tora ist etwa 30-40 Meter lang und wiegt ca. 20 kg. Auf dem Bild links seht ihr die Jüdische Synagoge in Mainz-Neustadt. Sie ist nicht wie alle anderen, da sie mit Formen eine Bedeutung bilden. Sie bildet das hebräische Wort „Kedushah“, was so viel wie „Segensspruch“ bedeutet. Normalerweise sind Jungs und Mädchen in den Gebetsräumen getrennt, aber das war an diesem Tag nicht wichtig. Der Vertreter erklärte uns, dass die Synagoge von vier erwachsenen Männer geleitet wird. Ohne diese beginnt und endet kein Gottesdienst, da sie ein fester Bestandteil der Tagesordnung sind.

Es war ein sehr spannender und interessanter Vortrag, bei der man einen guten Einblick in eine andere Religion und deren Bräuche hatte. Auf Anfrage kann jeder Interessent die Syngagoge besuchen.


Erstes Weihnachtskonzert der IGS Mainz-Hechtsheim

Am Mittwoch den 14. Dezember 2016 fand um 19 Uhr in der Katholischen Kirche St. Pankratius erstmalig ein Weihnachtskonzert der IGS Mainz-Hechtsheim statt. Daran beteiligten sich die Gesangsklassen der Stufen fünf und sechs unter der Leitung von Herrn Stumpf, der Lehrerchor, das Streicherensemble der Schule unter der Leitung von Herrn Bracko und das Bläserensemble der Lehrer. Zu Beginn spielte das Bläserensemble einige schöne Lieder. Danach kamen die Fünftklässler mit leuchtenden Kerzen in den Händen auf die Bühne und sangen dabei das festliche Lied „Wir warten auf dich“. Dann sangen die Schüler der beiden Jahrgänge eine Reihe stimmungsvoller Weihnachtslieder, zum Beispiel „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Adventskalender im Dezember“. Ein Höhepunkt war das Solo von Paul aus der 5. Klasse. Die Sechstklässler trugen zum Abschluss das „Hallelujah“ von Leonard Cohen vor. Danach kamen das Streicherensemble mit „Jingle Bells“ und der Lehrerchor. Am Ende sangen alle gemeinsam das Lied „Sweet is the song the angels sing“. Das Konzert hat dem applaudierenden Publikum sehr gut gefallen. Deshalb musste noch eine Zugabe gesungen werden. Für die Fünftklässler war es das erste Konzert und eine große Freude.


Vorlesetag – Ein Besuch in der Staatskanzlei

downloadDer Vorlesetag fand dieses Jahr am 18. November 2016 statt und stand unter dem Motto Heimat. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs durften mit Frau Dr. Oeldorf und Frau Bierenfeld in die Staatskanzlei nach Mainz. Dort wurde aus Ela Aslans Buch „Plötzlich war ich im Schatten“ vorgelesen. Die Regierungssprecherin Andrea Bähner führte uns in den Saal, in dem sonst eigentlich die Pressekonferenzen stattfinden. Dort nahmen wir alle an einem runden Tisch platz, ehe sie ausgewählte Stellen des Buches vorlas

In dem Buch geht es um ein kleines Mädchen Namens Ela. Als Ela mit zwölf Jahren aus der Türkei in das unbekannte Deutschland flieht, stehen ihrer Familie als „Illegale“, d.h. ohne Aufenthalts-genehmigung, viele Jahre der Ungewissheit bevor. Es gibt kein Zurück, denn in der Türkei droht ihrem kurdischen Vater das Gefängnis. Nur schwer findet sich Ela in der fremden Sprache und Kultur zurecht. Erst Jahre später wird Deutschland zu Elas zweiter Heimat.

Kommentar: Das Buch ist spannend geschrieben und umfasst Freude und Trauer, es gibt spannende Textstellen und mitfühlende Passagen. Die Geschichte ist sehr real geschrieben und zeigt Seiten, über die man sich vorher keine Gedanken gemacht hat. Viele von uns haben sich auch Gedanken gemacht, was für uns Heimat bedeutet. Ist es ein Gefühl, ein Geruch oder ein Ort? Diese Frage muss wohl jeder für sich selbst beurteilen….


Wandertag mit der Klasse 7d

Wir haben uns um 8:40 am Hauptbahnhof getroffen. Von da aus sind wir mit dem Zug in den Frankfurter Zoo gefahren. Dann sollten wir eine Rallye machen und bekamen einen Zettel über die Tiere im Zoo. Die Fragen sollten wir im Laufe des Tages beantworten. Wir kamen an den Löwen, Tigern und an den Bären vorbei. Ein ganz besonderes Erlebnis war beim Tiger, weil er gefährlich und groß, obwohl er hinter einer Scheibe war. Schließlich gingen wir weiter zu den Robben, die mit ihren Jungen im Becken herumschwammen und sich sonnten. Dann ging es ins Affenhaus, in dem wir einen Tierpfleger mit einem Affen verwechselten. Zuletzt kauften wir uns im Zoo-Shop Andenken. Die 7d wird diesen schönen Wandertag niemals vergessen.


Wandertag an der IGS

Die IGS Mainz-Hechtsheim hatte am 09.11.16 ihren ersten Wandertag des Schuljahres. Die Klasse 9d besuchte z.B. das Senkenberg Museum in Frankfurt. Das Senkenberg Museum ist ein naturhistorisches Museum und beinhaltet viele biologische Themen, wie zum Beispiel die Anatomie von Tieren. Wir zeigen in den Fotos noch weitere Aktivitäten von anderen Klassen.

Die Meinung einer Schülerin der Klasse 9d zum Senkenberg Museum: Ich fand unsere Führung interessant und super, allerdings war sie etwas zu kurz.


BIM – Berufs-Informations-Messe

bim_rheinhessenAm Freitag den 09. September 2016 besuchte der Jahrgang 9 die BIM in der Rheingoldhalle. Die BIM informiert Schüler, Auszubildende, Studenten und Abiturenten über Berufe, Ausbildungen und Studien. Die BIM findet jedes Jahr an einem Freitag und Samstag statt. In der Rheingoldhalle haben viele Arbeitgeber, Universitäten, Firmen und Hochschulen Stände aufgebaut worüber man sich informieren konnte, zusätzlich boten große Firmen noch Workshops an die man im Voraus buchen konnte.


Besuch der Opel-Arena im rahmen des 05er Klassenzimmers

Am 24.09.2016 hatten 48 Schüler/innen die Chance das Spiel Mainz 05 vs. Bayer 04 Leverkusen live im Stadion zu erleben.
Unter dem Namen „05er Klassenzimmer“ unterstützt der 1. FSV Mainz 05 Schulen in Rheinland-Pfalz. Dazu gehört seit dem 11.11.2010 auch die IGS Mainz-Hechtsheim.
Der Bundesligaverein möchte so versuchen, Schülerinnen und Schüler für bestimmte Themen zu sensibilisieren. Dazu gehören verschiedene Themenbereiche, sogenannte Module: Sport und Gesundheit, Fair Play mit der Umwelt, Armut und soziale Ausgrenzung, Sucht und Gewaltprävention, sowie Ausländerintegration.
Außerdem möchte der 1.FSV Mainz 05 seiner sozialen Verantwortung gegenüber jungen Menschen gerecht werden.

Um 14:30 trafen wir uns am Eingang des Fanshops an der Opel Arena (Eugen-Salomon-Straße 1, 55128 Mainz) und gingen von dort aus gemeinsam zu unseren Sitzplätzen im G-Block. Von hier hatte man einen wunderbaren Blick über das komplette Spielfeld.
Zu sehen bekamen wir auch insgesamt fünf Tore, zwei für den 1. FSV Mainz 05 und drei Tore für Bayer 04 Leverkusen.Das Endergebnis lautete demnach 2:3 Die Tore schossen: Yunus Malli (31.) Chicharito/Javier Hernandez (32.,66.,90.) und Stefan Bell (35.).
Ansprechpartner für das 05er Klassenzimmer ist Kathrin Barth.

Die Fotos zu diesem Artikel wurden uns von Paul Werner zur Verfügung gestellt!


05er Klassenzimmer: Migrationsbewegungen in Deutschland

Das Thema Flüchtlinge bestimmt seit Monaten die Medien und wird seither in Deutschland heiß diskutiert. Viele Einwanderer haben es nicht leicht, da ihnen oftmals mit negativen Vorurteilen gegenüber getreten wird, wodurch es für sie problematisch ist, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Diese Problematik beschäftigte auch die neunte Jahrgangsstufe der IGS Hechtsheim, die es daher zum Anlass nahm, im Rahmen des 05er Klassenzimmers die OPEL ARENA zu besuchen, um dort einmal mehr über diese brisante Thematik in Erfahrung zu bringen.

Der Weltladen Mainz, Bildungspartner des 05er Klassenzimmers, übernahm diese Aufgabe in Person von Gifty Rosetta Amo Antwi und klärte die Klasse auf. Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema „Migrationsbewegungen in Deutschland“.img_5201

Zu Beginn sollten die Schüler berichten woher sie kommen und ob die Ursprünge ihrer Familien vielleicht in ganzen anderen Teilen Deutschlands oder sogar der Welt liegen. „Ich bin gebürtiger Mainzer, aber meine Eltern kommen beide aus der Türkei und meine Großmutter sogar aus Frankreich“, erzählte Emre und auch weitere Klassenkameraden hatten Familienmitglieder verschiedener Herkunftsländer vorzuweisen.

„Ihr seht also, dass viele Menschen, teilweise über die halbe Welt wandern, um sich dann an anderen Orten neu anzusiedeln“, fasste Gifty Rosetta zusammen und erläuterte, dass Menschen aus den verschiedensten Gründen auswandern: „Hauptsächlich erhoffen sich diese Menschen in einem anderen Land eine bessere Perspektive, flüchten aber auch vor Krieg, da sie sich in ihrer alten Heimat nicht mehr sicher fühlen.“

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