Wandertag zu Möbel Martin

Am 31.03.2017 fand der Wandertag der IGS-Hechtsheim statt. Die Klasse 9D besuchte dieses Mal den Einrichtungsfachhandel Möbel Martin.

Nach einem ungefähr einstündigen Fußmarsch über die Hechtsheimer Felder erhielten die Schülerinnen und Schüler zuerst eine Einführung des Tagesablaufs vom Geschäftsführers Peter Metzger und der Personalleiterin Elvira Hils.

Danach begann die Führung durch die verschiedenen Abteilungen und das  25000m²-große Lager. Dort arbeiten rund 150 Personen als z.B. Lagerlogist, Fahrer, Möbelpacker usw. Insgesamt beschäftigt der Betrieb rund 380 Mitarbeiter und 5 Auszubildende. Während des Rundgangs konnten wir Fragen stellen. Außerdem besitzt der Fachhandel auch eine eigene Näherei und Stickerei.

Nach dem Rundgang gab es noch kostenlos Getränke und Kuchen, worüber wir uns sehr freuten. Peter Metzger erläuterte uns, was bei einer Bewerbung wichtig ist, und worauf es ankommt, wenn man eine Azubilehre bei Möbel Martin im Blick hat. Dann durften die Schülerinnen und Schüler noch Fragen zur Ausbildung, einer Arbeitsstelle oder einem Praktikum stellen. Beispielsweise, ob man ein Abitur benötigt, in welchen Fächern man eine bessere Note braucht und auf welche es nicht so ankommt. Diese wurden ordnungsgemäß beantwortet.

Zum Schluss gab es noch ein kleines Präsent für die Schüler und sie wurden nach Hause entlassen.

 

DAS Derby – Mainz gegen Frankfurt

Gemeinsam mit der SV durften die Jahrgangssprecher und deren Begleitung mit den Lehren Herr Büchert und Herr Werner am Samstag den 13. Mai 2017 das 05er-Spiel besuchen. In der Opel Arena trafen der 1. FSV Mainz auf die Spieler von Eintracht Frankfurt. Dabei ging es für Mainz um alles, dieses Spiel entschied, ob sie absteigen oder in der 1. Bundesliga bleiben. Klar, dass das Stadion komplett ausverkauft war.

Und sie haben es geschafft: 4:2 gegen die Eintracht! Was ein Spiel! In der ersten Halbzeit machten die Frankfurter ihrer Tore, doch die zweite Halbzeit gehörte nur noch den Meenzer. In der aller letzten Minute trafen sie zum 4:2 durch einen Elfmeter. Das komplette Stadion bebte vor Freude und zum Abschluss durften alle Fans noch einmal auf den Rasen.

Besuch des NaT-Labs an der Uni Mainz

Die Klasse 9d war gemeinsam mit Frau Völpel und Frau Schimmele am Montag, den 13. März 2017, im NaT-Lab in Mainz. Alle weiteren Klassen des Jahrgangs 9 werden im Rahmen des Chemieunterrichtes ebenfalls das NaT-Lab besuchen. Hier können  Experimente durchgeführt werden, die man so in der Schule nicht machen kann.

Dort angekommen bekamen wir eine kurze Sicherheitseinweisung, um in das Labor hinein zu kommen. Wir alle mussten Laborkittel und Schutzbrillen tragen und durften diese erst wieder ausziehen, wenn wir den Raum verlassen haben. Wir wurden in sechs Kleingruppen mit jeweils 4-5 Personen eingeteilt, um so besser arbeiten zu können. Jede Gruppe hatte einen eigenen Mentor, der uns durch die Experimente begleitete und uns half.

Als erstes führten wir einen Versuch zur Reaktion von Magnesium und Iod durch. Wir erhitzten das Iod und es bildete sich ein lilafarbenes Gas. Danach wurde Magnesium erhitzt und das lilafarbene Gas verblasste langsam. Das war ein spannendes Experiment, doch das beste Experiment war folgendes: In der ersten Durchführung haben wir aus der Lösung Salz gewonnen, in dem wir die Flüssigkeit unter einen Bunsenbrenner gehalten haben und somit das Wasser verdampft ist. Das Salz blieb übrig. Nun wollten wir wissen, welches Salz wir dort erhalten haben. Um das herauszufinden, testeten wir drei andere Salze, indem wir beim Verbrennen der Salze auf die Farbe der Flammen achteten. Beim Kaliumchlorid wurde die Flamme hell-violett, beim Strontiumchlorid rot und beim Natriumchlorid orange bis gelb,. Nun mussten wir nur noch unser erhaltenes Salz über die Flamme halten. So haben wir herausgefunden, dass es Strontiumchlorid war, da die Flamme beim Verbrennen rot wurde. Ich fande das Experiment am spannendsten, da wir so viel selbst machen durften und die Flammen so ungewöhnlich aussahen (leider erkennt man dies nicht so gut auf den Bildern). So gegen 10:45 Uhr hatten wir eine kleine 15-minütige Pause, um etwas essen und trinken zu können, da man das nicht im Labor darf. Danach experimentierten wir wieder weiter. Leider mussten wir um 12:30 Uhr gehen.

Der Ausflug war sehr spannend, da man viele Experimente durchführen konnte. Zudem war es hilfreich, da man durch das praktische Arbeiten viel mehr verstanden hat und Teile der Versuche wir im Chemie Unterricht brauchen werden. Ich kann das NaT-Lab jedem weiter empfehlen, der sich ein wenig für Chemie interessiert.

Ausflug des Jahrgangs 7 in die Mainzer Synagoge

Am Freitag, den 13. Januar 2017, statteten wir, der  7. Jahrgang, der jüdischen Synagoge einen Besuch ab. Den Ausflug machten wir im Rahmen des Religionsunterrichts. Als wir ankamen, mussten wir eine Kapuze, Mütze oder Kippa aufsetzen, um hinein zu dürfen. Nach ungefähr fünf Minuten gingen wir in den Gebetsraum und haben uns hingesetzt. Dort hat uns ein Vertreter der Synagoge erklärt, dass es eine Tora gibt, die eine Art Bibel oder Gebetsbuch ist. Die Tora ist etwa 30-40 Meter lang und wiegt ca. 20 kg. Auf dem Bild links seht ihr die Jüdische Synagoge in Mainz-Neustadt. Sie ist nicht wie alle anderen, da sie mit Formen eine Bedeutung bilden. Sie bildet das hebräische Wort „Kedushah“, was so viel wie „Segensspruch“ bedeutet. Normalerweise sind Jungs und Mädchen in den Gebetsräumen getrennt, aber das war an diesem Tag nicht wichtig. Der Vertreter erklärte uns, dass die Synagoge von vier erwachsenen Männer geleitet wird. Ohne diese beginnt und endet kein Gottesdienst, da sie ein fester Bestandteil der Tagesordnung sind.

Es war ein sehr spannender und interessanter Vortrag, bei der man einen guten Einblick in eine andere Religion und deren Bräuche hatte. Auf Anfrage kann jeder Interessent die Syngagoge besuchen.

Interview Frau Hang (Ökumenische Flüchtlingshilfe Mainz)

Das Interview wurde durchgeführt von Tobias Burghardt und von Dilara Karatas und Linda Gerstung schriftlich erfasst.  Anwesend beim Interview waren Luise Pöppe und die Interviewte Marlene Hang!

Flüchtlinge – ein Thema, das uns alle beschäftigt. Auch an unser Schule haben wir Flüchtlingskinder, die es aufgrund der mangelnden Sprachkenntnisse schwer haben. Dazu hat sich uns die Frage gestellt, wie generell mit Flüchtlingen umgegangen wird bei uns in Mainz. Deshalb haben wir Kontakt zur Ökumenische Flüchtlingshilfe Oberstadt aufgebaut und auch einen Interviewtermin bekommen, dort wurden alle unsere Fragen beantwortet. Zum Interview waren wir bei Frau Hang, der Gemeindereferentin von der katholischen Kirche St. Alban in der Mainzer Oberstadt. Dort befasst man sich aktuell schwerpunktartig um die Flüchtlinge in der Unterkunft Elly-Beinhorn-Straße, die nur 10 min zur Fuß von der Kirche entfernt liegt.

 Viel Spaß beim Interview!

Frage 1:

Wie sind Sie zur Flüchtlingshilfe gekommen?

Als Gemeindereferentin hier an der katholischen Kirche in der Oberstadt arbeite ich mit Ehrenamtlichen zusammen in der AG „Menschen in Not“ und „Armut in der Oberstadt“. Beides sind ökonemische AGs und als wir in der Zeitung lasen, dass Flüchtlinge in die Hechtsheimer Straße kommen, war für uns klar, da ist eine Aufgabe für uns, der wir uns stellen, bevor jemand kommt und fragt „Würdet ihr das übernehmen?“. Flüchtlinge, die in Gemeinwesen kommen, brauchen einen Signal, also das heißt: Hier sind sie willkommen und wir von der Kirche übernehmen es sehr gerne.

Frage 2:

Was machen Sie hauptberuflich?

Ich bin Gemeindereferentin, also praktische Theologin, arbeite in den katholischen Kirchen in der Oberstadt. Mein Schwerpunkt ist die Familienarbeit und die Arbeit im Kinder & Familien Haus St. Alban – St. Jakobus

Frage 3:

Wie finden Sie das Verhalten der Deutschen gegenüber den Flüchtlingen? (Stichwort: Pegida)

Ich bin froh und dankbar, dass wir solche Erfahrungen, die ich aus den Medien kenne, auch was Pegida angeht, hier nicht gemacht haben. Wir als ökonomische Flüchtlingshilfe aus der Oberstadt haben schon damit gerechnet, dass wir über unsere  E-Mail Adresse und über unser Telefon kritische Anrufe bekommen. Wir haben damit gerechnet, dass zu unserem Informationsabend, der ja öffentlich ausgeschrieben war, Menschen kommen, die sich kritisch der Flüchtlingsproblematik gegenüber stellen oder ablehnen. Aber wir haben bis heute keine solche Äußerung bekommen. Darüber sind wir auch dankbar. Ob es daran liegt, dass in Mainz die siebte Flüchtlingsunterkunft eröffnet wurde mit der Elly-Beinhorn-Straße, oder ob es daran liegt, dass es hier oben von der Lage her angenehm ist. Ich sehe die Problematik durchaus für Deutschland oder für die europäischen Länder. Aber ich sehe auch, dass wir im Vergleich zu dem, was diese Menschen in ihrem Leben erleben und erlebt haben, die Verantwortung haben zu helfen.

Frage 4:

Was genau machen Sie im Bereich Flüchtlingshilfe?

Grundsätzlich sieht sich die ÖFO (Ökumenische Flüchtlingshilfe Oberstadt) als Unterstützung der Malteserwerke, die mit der Betreuung der Flüchtlingsunterkunft bertraut worden sind von der Stadt. Wir in der ÖFO haben uns an vier Gebiete gesetzt: Wir haben ein Arbeitsgebiet, da geht es um die Verbindung, die Kommunikation mit anderen Institutionen, der Stadt, die Schulen und die karitativen Einrichtungen. Da geht es um die Öffentlichkeit der Arbeit. Es geht ja auch immer wieder darum, zu informieren und zu werben für die ÖFO. Im zweiten Arbeitsgebiet geht es darum zu ermöglichen, dass Erwachsene Deutsch lernen können, dass die Kinder in der Hausaufgaben- und Spielgruppe betreut werden können, dass Partnerschaften entstehen können. In der dritten Gruppe geht es um Projekte und Veranstaltungen. Da gibt es das Café Kontakt, der im Luther-Gemeindehaus entstanden ist. Da geht es darum, Projekte zu koordinieren, die an uns herangetragen werden, von Vereinen und von Schulen. Arbeitsgruppe 4 ist die, die sich mit den trockenen Themen Finanzen, Verwaltung, Versicherung und Rechtsfragen beschäftigt. Ich selbst bin in der Arbeitsgruppe 1 tätig, weil ich als Gemeindereferentin natürlich viele Kontakte zu Institutionen habe und die in dem Zusammenhang dann auch gut nutzen kann. Da gibt es oft kurze Wege.

Frage 5:

Welche Flüchtlingsheime betreuen Sie?

Momentan lediglich die Elly-Beinhorn-Straße. Doch wir rechnen damit, dass in der GFZ-Kaserne, gegenüber vom Vincent Krankenhaus, Flüchtlinge wohnen werden und das ist genauso unser Gemeindegebiet. Dann werden wir schauen, was das für uns heißt.

Flüchtlingsheim in der Eloy-Beinhorn-Straße

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